Gesundheit - 'Pflanze des
XXI. Jahrhunderts'
Heidelbeeren wurden seit Jahrhunderten hochgeschätzt.
Ihnen wurden sogar Heilkräfte zugeschrieben. Heutige Untersuchungen, die
weltweit in modernen Labors durchgeführt werden, scheinen diese Theorie
zu bestätigen. Im Nachfolgenden fassen wir ein paar wissenschaftliche
Tatsachen zu besonderer Wirkung von Heidelbeeren zusammen:
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Heidelbeeren sind natürliche Waffe gegen Entstehung
und Entwicklung von Krebskrankheiten. Untersuchungen von
Wissenschaftlern aus dem amerikanischen National Food Center haben es
gezeigt, dass Heidelbeeren eine reiche Quelle von Antioxidantien (z.B.
Vitamin A, C und E) sind, derer Effektivität in diesen Beeren 40mal
größer als im Vergleich zu frischem Gemüse und Obst ist. Wenn man
einen Datenvergleich zieht, lässt sich leicht feststellen, dass
Heidelbeeren 5mal mehr Antioxidantien enthalten als die gleiche Menge
von Erbsen, Karotten, Äpfeln oder Broccoli. Antioxidantien
neutralisieren die so genannten freien Radikale, die Zellwände und
DNA-Struktur zerstören können. Eine ähnliche präventive Auswirkung wie
Antioxidantien weisen auch Anthocyane und Phenole auf, die in größeren
Mengen in Heidelbeeren enthalten sind. Die weiteren Bestandteile von
Heidelbeeren sind Ellag- und Folsäure, die Entwicklung von tumorösen
Zellen (etwa wie Gebärmutterkrebs) hemmen sollen (etwa wie
Gebärmutterkrebs).
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In Heidelbeeren enthaltene Stoffe reduzieren das
„schlechte“ Cholesterin (LDL) und befördern das Erzeugen von dem
„guten“ Cholesterin (HDL). Auf diese Art und Weise wird das
Entstehungsrisiko von Herz-Gefäßkrankheiten, Schlaganfällen,
arteriosklerösen Veränderungen und Übergewicht verringert. Eine
besondere Rolle spielen dabei pflanzliche Hormone (Phytoöstogene).
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Heidelbeeren hemmen den Alterungsprozess. Sie wirken
präventiv bei solchen Krankheiten wie Alzheimer oder
Arterienverkalkungen. Untersuchungen, die mit Mäusen in Labors
durchgeführt wurden, haben es gezeigt, dass wenn Mäuse mit
Heidelbeeren gefüttert werden, verlangsamert sich der Prozess des
Gehirnaktivitätsverlustes, der mit dem Altern verbunden ist. Es wurde
auch festgestellt, dass diese Gruppe aktiver beim Erlernen und
Sichmerken von Bewegungsverhalten ist. Es passiert so v. a. dank
Farbstoffen Anthocyanen, die u. a. dafür „verantwortlich“ sind, dass
Heidelbeeren blau sind.
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Heidelbeeren schützen vor und reduzieren Infektionen
des Harnapparates. Warum? Einige Stoffe verhindern das Durchdringen
von Bakterien in gesunde Zellen, die Wände des Harnsystems bauen.
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Wohlbringende in Heidelbeeren enthaltene Anthocyanen
verbessern die Qualität der visuellen Wahrnehmung und mildern die
Sehmüdigkeit. Dementsprechend wird der Verzehr von Heidelbeeren für
Autofahrer und Menschen, die lange Stunden vor dem Rechner verbringen,
empfohlen.
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Heidelbeeren erfreuen sich auch antibakterieller
Wirkung. In Schweden verwendet man getrocknete Heidelbeeren, um
Durchfallerkrankungen zu lindern. Einige Substanzen wirken keimtötend
für E.Coli-Bakterien, die Durchfall verursachen können.
In Heidelbeeren enthaltene Folsäure wirkt wohltuend für den Fötus
während Schwangerschaft.
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Heidelbeeren sind auch eine bemerkenswerte Quelle von
Zellulose. In den letzten 20 Jahren hat man viele Bestätigungen für
die Hypothese gefunden, dass Diäten, die Produkte mit hohem Anteil an
Zellulose verwerten, viele Vorteile haben. Heidelbeeren sollten ein
fester Bestandteil einer solchen Diät sein.
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Laut den Daten vom Amerikanischen Nahrungsinstitut
(Nr. 17, 2004) enthalten 100g von Heidelbeeren nur 57kcal.
Unten fügen wir eine Tabelle mit detaillierten Daten
bei:

Heidelbeeren sollen frisch verzehrt werden, weil da die
Effektivität aller wohltuenden Substanzen die höchste ist. Alle
thermischen Prozesse etwa wie Kochen, Braten, Trocknen oder Einfrieren
reduzieren diese Wirkung sogar um 50-60 %.
Tagein, tagaus aus erfahren wir Neuigkeiten bezüglich
wohltuender und gesundheitsfördernder Wirkung von Heidelbeeren. Vieles
bleibt noch offen, aber wir wissen schon, dass der reguläre Verzehr von
Heidelbeeren viel Gutes für unseren Organismus bringt. |